Direkt zum Inhalt

27.09.2019

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn

Über 300 Kinder und Jugendliche in Dortmund sind lebensverkürzend erkrankt. Sie sterben als Kinder und Jugendliche. Dieser Prozess dauert oft Jahre, in denen die Kinder langsam und unaufhaltsam immer mehr Fähigkeiten verlieren, bis sie versterben. In dieser Zeit leben sie meist zu Hause, wo sie geborgen sind, und können ausschließlich ambulant begleitet werden. Die Kinder und ihre Familien sind in dieser Situation bis an die Grenzen belastet.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund stellt sich mit Hilfs-, Begleitungs- und Beratungsangeboten bedingungslos über die ganze Zeit an die Seite der betroffenen Kinder und ihrer Familien.

Dazu gehört unter anderem:

  • Lebensverkürzt erkrankte Kinder begleiten: Gut ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiter/innen begleiten die lebensverkürzt erkrankten Kinder regelmäßig in ihren Familien. Sie schaffen so zusätzliche Lebensqualität.
  • Familiensystem stabilisieren: Geschwister und Eltern werden auf Wunsch ebenfalls von ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet. So werden die Familien entlastet.
  • Netzwerkarbeit: Das gesamte Hilfsnetzwerk der Kinderhospizarbeit von stationären Hospizen bis zu spezialisierten Pflegediensten wird den Betroffenen zugänglich gemacht.
  • Selbsthilfe organisieren: Betroffene Familien werden untereinander vernetzt.
  • Beraten: Im Umgang mit Behörden und Kassen und bei finanziellen Problemen wird vermittelt und beraten.
  • Trauerbegleitung: Nach dem Versterben des Kindes wird die Familie durch die Trauer begleitet.

Um die Leistungen des Dienstes aber auf Dauer sichern zu können, bedarf es jedoch finanzieller Unterstützung.

Zum Hintergrund: Obwohl die meiste Arbeit im Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn ehrenamtlich geleistet wird, fallen hohe Kosten an, beispielsweise für die Aufrechterhaltung des Bürobetriebs, für Fahrtkosten und für die Ausbildung der Ehrenamtlichen. Die Krankenkassen finanzieren dauerhaft ein Viertel der anfallenden Kosten des Ambulanten Kinder- und jugendhospizdienstes. Drei Viertel der Kosten müssen dauerhaft durch Spenden finanziert werden. 

Konkret heißt das: Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund benötigt jedes Jahr etwa 100.000 Euro an Spenden. Nur durch diese Spenden kann er sich bedingungslos an die Seite der betroffenen Kinder und ihrer Familien stellen.

Weitere Informationen können Sie unter https://ambulanter-kinderhospizdienst-dortmund.de/spenden-sie-jetzt/ einsehen oder dem Spenden-Kompass entnehmen.